Aus dem eigenen Garten schmeckt es am besten…

Säen, ernten, verarbeiten, genießen. Die Museumsgärtnerinnen und -gärtner sind mit der Ausbeute des Museumsgarten trotz der großen Trockenheit äußerst zufrieden. In einer Gemeinschaftsaktion des Museumsdorfes, des Heimatvereins und der Macher riefen die drei Einrichtungen unter Federführung von Christine Döpke zum Gärtnern im Garten des Quatmannshofes auf, und 15 Männer und Frauen fanden sich ab dieses Frühjahr regelmäßig ein, um den Garten zu hegen und zu pflegen. Alle Samen und Pflanzen stammen von alten Sorten und werden vom Museumsdorf gestellt. Besonders legte sich Jutta Tellmann vom Museumsdorf für dieses Projekt ins Zeug. Auch Kräuter, Beeren und Blumen gehören zum neu angelegten Bauerngarten, in dem der ganze Stolz der Gärtnerinnen und Gärtner, eine 3,95 Meter hohe Sonnenblumen, blüht. Wöchentliche Arbeits- und Erntetage wechselten mit monatlichem gemeinsamem Kochen bei den Machern ab. Auch die nicht geernteten Zutaten waren biologischer Natur. „Aus dem eigenen Garten schmeckt es doch am besten“ war die einhellige Meinung.

Text und Foto: Martin Kessens