Heinzelmännchen, gibt es die? Ja! Ich habe eines getroffen. Es trug allerdings keine Zipfelmütze. Es ist weiblich. Es arbeitet lächelnd im Hintergrund. Es zog vom „Haus der Senioren“ mit ins Haus „Die Macher“. Viele kennen es. Kaum eine(r) kennt seinen Namen.
Maria Pünter ist das Heinzelmännchen, das im Verborgenen wirkt. Ohne sie würde dem alle 14 Tage stattfindenden Frühstückstreff im Haus „Die Macher“ etwas fehlen. Aufgewachsen in Vrees widmete sie ihr Leben beruflich den Kranken im Krankenhaus in Cloppenburg. „Ich will den Menschen etwas geben!“ ist ihr Lebensmotto. Und das tut sie jetzt seit sieben Jahren als Heinzelmännchen im Haus „Die Macher“.
Nach Beginn ihrer Rente wurde Maria Pünter 2018 von Elsa Dalinghaus für das damalige „Haus der Senioren“ geworben. Und seitdem versucht sie beim Frühstückstreff die Menschen mit einem leckeren Frühstück zu verwöhnen: im Team einstmals mit Edith Deux und Ursula Korte, heute mit Maria Lukas und Rita Michel. Sie ist es, die alles, was auf den Tisch kommt, einkauft. Sie ist es, die dabei auf Angebote achtet, damit der günstige Preis für ihre „Kunden“ gehalten werden kann. Sie ist es, die am Nachmittag zuvor den Tisch deckt und mit Blumen dekoriert. Sie ist es, die mit Ihrem Team bereits 90 Minuten vor Beginn des Treffs startbereit ist, um Kaffee/Tee und auch die Eier zu kochen. Dann wird alles frisch auf den Tisch gebracht. Es fehlt an nichts: Aufschnitt und Käse, das ist klar, dekoriert mit Tomaten, Gurken, Paprika … Aber wer hat schon all die selbstgemachten Marmeladen probiert, die in kleinen Gläschen auf die Gäste warten. Und dann das Obst nicht zu vergessen, Vitamine mundgerecht serviert. Und als I-Tüpfelchen auf jedem Teller ein kleiner liebevoller Willkommensgruß, sei es ein kleiner Nikolaus in der Adventszeit oder das Neujahrshörnchen als Start in die neue Saison oder …
Wir freuen uns alle 14 Tage neu auf den Frühstückstreff mit dem Heinzelmännchen Maria Pünter. Und bitte streut ihr niemals getrocknete Erbsen auf den Weg!
Text und Foto: Mechtild Ottenjann
