Seit fünf Jahren bietet Gertrud Luthmann im Haus „Die Macher – zu jung um alt zu sein“, Brandstr. 5, ein monatliches Treffen unter dem Motto „Plattschnacker 2.0“ an. Sie, die mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen ist, möchte diese gerne in die Neuzeit mit hinübernehmen. Jetzt ist es ihr gelungen, ein Highlight für ihre monatlichen Treffen zu gewinnen: Martin Pille, Heimatforscher und Autor vieler plattdeutscher Geschichten, wird am Donnerstag, den 18. Juni um 14.30 Uhr bei den Plattschnackern zu Gast sein. Als Plattdeutschbeauftragter von Bösel und als verantwortlicher Redakteur des Böseler Dorfblatts „Dat Spräkrohr“ wird er einiges zu erzählen haben. Pille hat sein Leben als einstiger Rehabilitationsberater für Jugendliche mit Beeinträchtigungen und als Mitorganisator vieler humanitärer Hilfstransporte in die Region Tschernobyl und in die Ukraine nicht nur den Menschen sondern auch und besonders dem Erhalt der plattdeutschen Sprache gewidmet. Alljährlich vergibt die Borsla-Vereinigung in Bösel, deren Vorstands- und Jurymitglied er ist, den „Borsla-Preis für niederdeutsche Literatur“, der weit über die Grenzen des Oldenburger Münsterlandes Anerkennung gefunden hat. Vielleicht wird er auch darüber berichten!?
Eine Anmeldung zur Teilnahme an diesem interessanten Nachmittag ist nicht erforderlich
Text: Mechtild Ottenjann
Foto: privat

