Ihre Ausstrahlung entspricht dem Motto das Hauses „Die Macher – zu jung um alt zu sein“: Susanne Möller. Die 64jährige gelernte Fotografin engagiert sich hier mit viel Schwung und Elan.
Liebe Frau Möller, wie sind Sie auf das Haus „Die Macher“ aufmerksam geworden?
Seit vielen Jahren gibt es ja schon die Macher-Seite in der MT. In meiner Position als Redaktionsassistentin habe ich sie immer begleitet. Eines Tages standen die Büroleiterin des Hauses „Die Macher“, Theresia Ostrowski, und Peter Maisel mit einem Blumenstrauß vor der Tür. Sie hatten gelesen, dass ich inzwischen 25 Jahre bei der MT arbeitete. Damals sagten sie: „Wenn du mal in Rente gehst, dann komm zu uns.“ Und hier bin ich nun!
Was war Ihre Motivation, sich ehrenamtlich bei den „Machern“ zu engagieren?
Die Motivation ist persönlicher Natur: neue Menschen kennenlernen, Anschluss finden, aktiv bleiben, Wissen und Erfahrung einbringen Ich schätze das breite Angebot des Hauses für den Kopf, für Hände und Bewegung, für Sprachen und Kunst. Und ich arbeite unheimlich gern mit Menschen.
Welche ehrenamtlichen Tätigkeiten üben Sie bei den „Machern“ aus?
Zunächst habe ich bei der Marktnachlese mitgemacht. Ich habe moderne Märchen erzählt und fand interessierte Zuhörer.
Vor etwa einem Jahr wurde ich ins Redaktionsteam berufen. Das ist echt mein Ding! Hier kann ich meine Erfahrungen optimal einbringen. Und ich bin offen für viele Themen.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Hauses „Die Macher“?
Das Haus beweist, wie wichtig Gemeinschaft, Wertschätzung, Lernbereitschaft und Offenheit auch für die ältere Generation ist. Das Haus möge weiterhin Kontinuität mit Erneuerung verbinden und Engagement fördern.
Liebe Frau Möller, ich danke Ihnen für das informative Gespräch!
Text: Mechtild Ottenjann
Foto: Susanne Möller

